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Golfphilosophie

Glaubt man den Experten, zählt Golf zu den schwierigsten Sportarten der Welt. Eine ausgefeilte Technik, Rythmus, Konzentration und eine gute Koordination der einzelnen Bewegungsteile, lassen darauf schließen,daß man diese Sportart nicht in einem kurzem Zeitraum erlernen, geschweige denn, beherrschen kann. Soll ich überhaupt mit einer Sportart beginnen, die sehr zeitraubend trainingsintensiv, und zumindest am Anfang sehr frustrierend  ist? Hier gibt es nur eine Antwort: Ja!

Wichtigste Vorausetzung hierfür ist die richtige Einstellung. Gutes Golf ist genauso wie das Leben. Auch hier braucht man optimale Vorbereitungen, um erfolgreich arbeiten zu können. Keiner wird  versuchen, sich an unrealistische Ziele heranzuwagen. Schritt für Schritt ist die Devise. Nur nichts überhasten. Vorausgesetzt man will einen dauerhaften Erfolg haben. Man lernt auch auf seinem Lebensweg mit Niederlagen oder Mißerfolgen fertig zu werden und versucht es dann beim nächsten Mal besser zu machen.

Nachdem man sich ein reelles Ziel gesetzt hat, daß in unmittelbarem Zusammenhang mit dem für sich selbst gesetzten Zeitaufwand steht, versucht man nun über Trainingstunden, sich die notwendigen technischen Informationen zu beschaffen. Hier wird dem Lernenden schnell klar, daß man sich genauso wie im normalen Leben, einen Plan erstellen muß, um eines Tages erfolgreich Golf spielen zu können. Und hierbei entdeckt der angehende Golfer, daß er über das Golf eine recht gute Lebenshilfe hat. Er wird versuchen gemäss seiner körperlichen Verfassung, eine für ihn erreichbare veranschlagen, um sich seinem Training zu widmen. Er wird sich einen Plan zurecht legen, wie er seine Trainingseinheiten organisiert.

Nachdem die ersten Erfolgserlebnisse eingetreten sind (Ball fliegt) wird ihm auch bewußt, daß noch nicht alle Schläge so kommen, wie er es gerne möchte. Er wird schnell akzeptieren müssen, daß man auch beim Golf einige Regeln beachten muß, um besser, und damit irgendwann auch konstanter Golf spielen zu können. Dies geht schon vor der Runde los. Man nimmt sich genug Zeit, bevor man zum ersten Abschlag schreitet.Vielleicht hat man sogar ein paar Minuten mit Aufwärmtraing verbracht, oder sogar ein paar Bälle auf der Driving Range geschlagen. Bei der Auswahl des Schlägers für den ersten Schlag wird der vernünftige Golfer nicht gleich mit dem „ schwersten „ Schläger (Driver) beginnen, sondern versuchen mit einem kleineren Schläger und einem gemäßigten Schwungtempo, sich ins Spiel zu bringen.

Er wird versuchen sich kleinere, erreichbare Ziele zu setzen und damit im Rahmen seiner Möglichkeiten zu spielen.
Er wird lernen sich optimal auf seine Schläge vorzubereiten, mit anderen Worten: Er wird die äußeren Wetterbedingungen ins Kalkül nehmen (Regen, Wind, Sonne). Danach wird er die Lage seines Balles begutachten, um dann den passenden Schläger auszuwählen.

Je nach technischen Know How, wird dann der Schwungtyp ausgewählt, mit dem  dann letztendlich der Ball in Richtung Ziel geschlagen wird. Diese akribiische Vorbereitung ist unerläßlich, um optimale Voraussetzungen für gutes Golf zu schaffen. Ein nicht Beachten dieser Grundregeln, wird dem Golfer auf Dauer nur Frustrationen und Mißerfolgserlebnisse bescheren.

Je schneller er diese „ Regeln „ akzeptiert, um so früher wird er die Schönheit dieses Sportes genießen können.

 
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