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1. GOLFAUSRÜSTUNG

Zur Golfausrüstung zählen die Golftasche und einige notwendige Accessoires: Bei den Golftaschen unterscheiden wir:
  1. Köcher (kleine Taschen für halbe Schlägersätze)
  2. Kleine Golftaschen (ganzer Schlägersatz, wenig Stauraum)
  3. Große Golftaschen (ganzer Schlägersatz und viel Stauraum für Kleidung etc.)

 

Heutzutage können wir auf dem Markt auch sogenannte All in one Taschen/Trolleys finden. Sie bilden die ideale Kombination zwischen Tasche und Trolley. Sie sind ideal zum reisen und können sehr leicht im Auto verstaut werden. Zu den Accessoires zählen wir folgende Ausrüstungsgegenstände:

 Golfausrüstung

  1. Pitch-Gabel
  2. Ballmarkierer
  3. Spielbälle
  4. Schlägerkopfreiniger
  5. Score-Karte
  6. Bleistift
  7. Kleines Regelbuch 

 

2. GOLFSCHLÄGER


Der Golfschläger (eng. club) besteht aus Griff, Schaft und Kopf. Der Griff ist meistens aus Gummi oder Leder und leicht oval geformt. Da der Griff die direkte Verbindung zu den Händen darstellt, ist es wichtig, daß er immer in einem tadellosen Zustand ist. Zu diesem Zweck sollte man den Griff von Zeit zu Zeit mit warmen Seifenwasser säubern. Die bekanntesten Marken sind:

Golf-Pride, Lamkin

Der Schaft bestand ursprünglich aus Holz (Hickory) und wird heute aus Metall (Stahl),Graphit, Boron  oder Fiberglas hergestellt. Man unterscheidet verschiedene Härtegrade des Schaftes:

L = weich, A = mittel, R = normal, S = steif, X = extra steif

Die Schaftlänge der einzelnen Schläger untereinander haben eine Differenz von jeweils ½ inch (das entspricht 1,27 cm). Der Schlägerkopf besteht aus Spitze, Sohle, Schlagfläche und Hals. Die Schlägerköpfe der Hölzer (1,3,5) bestanden früher aus Holz (Persimmon), werden aber heute aus Metall, Graphit oder Carbon gefertigt.
Durch die Verwendung dieser neuen Materialien kann der Schlägermacher einen größeren Schlägerkopf herstellen, der trotzdem wenig Gewicht aufweist. Damit wird der Sweet-Spot und damit der voraussichtliche Treffpunkt erheblich vergrößert. Die Köpfe der Eisen SW, PW, 3-9 sind entweder geschmiedet oder gegossen.
Teilweise wird heutzutage in die Schlagfläche ein Schlägerblatteinsatz (Face-Insert) aus Metall oder Kunststoff eingelassen.
Bei den Schlägern kann man folgende Faustregeln aufstellen: je kleiner der Schläger (Schaft), desto größer ist der Loft (Anstellwinkel) desto höher die Ballflugkurve. Aus diesem Grunde ist mit dem Holz 1, der längste Schläger im Satz, mit dem kleinsten Loft ca. 10 Grad, die größte Weite zu erzielen.
Leider ist es aber auch so, daß mit der Länge des Schlägerschaftes die Schwierigkeit  den Ball genau zu treffen,stetig zunimmt. Folgende Unterteilung ist bei den Schlägern üblich:

SW, PW 9 und 8 kurze Eisen
7, 6, 5; mittlere Eisen
4, 3 lange Eisen (heute Rescue und Hybriden)
die 3 Hölzer 1,3 und 5
Dazu kommt noch der Einzelschläger, der Putter.

Maximal 14 Schläger darf ein Spieler auf eine Runde mitnehmen.
 

 

3. Golfbälle

Mußten früher die Golfbälle in Handarbeit noch hergestellt werden, so werden die Bälle heutzutage maschinell in Massenproduktion auf den Markt geworfen.

Man unterscheidet hauptsächlich zwei Arten von Bällen:

   1. Two-Piece-Ball
   2. Three-Piece-Ball

Beim Two-Piece-Ball haben wir einen großen, harten Kern, der von einer harten Schale (Surlyn) umgeben ist. Diesen Ball sollten hauptsächlich Anfänger oder leicht fortgeschrittene Spieler einsetzen. Er verzeiht schlecht getroffene Bälle, gibt in der Regel auch etwas mehr Distanz und hat eine längere Lebensdauer.

Der gute Spieler oder Profi dagegen benutzt einen Three-Piece-Ball, bestehend aus einem kleinen Gummikern, umwickelt mit Gummifäden und einer dünnen Außenschale aus Balata. Dadurch ergibt sich sehr viel Spielgefühl; der Ball erhält den nötigen Backspin.

Alle Golfbälle besitzen Dimples (englisch für "Grübchen"), ohne die kein Golfball richtig fliegen würde. Die Anordnung und Anzahl der Dimples bestimmt weitgehend die Flugeigenschaften des Balles.  Ziel der Golfballhersteller ist es seit Jahren, eine Kombination aus diesen beiden Ballarten herzustellen!

 
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